Worum geht's bei Desperate Housewives?
Die Wisteria Lane, irgendwo in einer amerikanischen Vorzeige-Vorstadt:
Idylle pur ... Wohl doch nicht. Warum sonst sollte sich Mary Alice
Young (Brenda Strong) eines perfekten Tages die Pistole an den Kopf
setzen und Mann (Mark Moses) und Sohn (Cody Kasch) so mir nichts, dir
nichts verlassen?
Die Nachbarn und Mary Alice’ Freundinnen sind entsetzt - zumindest tun
sie so. Wo sie doch alle, Mary Alice eingeschlossen, ein so
wunderbares Leben führen ... Susan Mayer (Teri Hatcher) kann nicht
kochen und ist auch sonst etwas chaotisch. Nach der Enttäuschung mit
ihrem Mann und seiner Vorliebe für Sekretärinnen, hätte sie nichts
dagegen, sich wieder zu verlieben. Ausgerechnet auf Mary Alice’
Leichenschmaus lernt Susan den neuen Nachbarn Mike Delfino (James
Denton) kennen.
Zu dumm, dass der attraktive Klempner nicht nur ihr aufgefallen ist.
Probleme, an den
Mann zu kommen, hat Lynette Scavo (Felicity Huffman) nicht. Sie ist
froh, wenn sie sich
ihren Göttergatten vom Leib halten kann und nicht noch einmal
schwanger wird. Sechs
Jahre, ohne durchzuschlafen, und vier hyperaktive Jungs, die ihr das
Dasein zur Hölle
machen: Das reicht!

Während bei den Scavos der Wahnsinn tobt, hat bei den Van De Kamps
alles seine Ordnung. Dafür sorgt Bree (Marcia Cross) mit emotionslosem
Perfektionismus. Da kann man vom Rest der vierköpfigen Familie doch
bitteschön ein bisschen Dankbarkeit erwarten. Das sieht Rex Van De
Kamp (Steven Culp) etwas anders. Er hat genug davon, mit einem
Eisblock an seiner Seite zu leben.
Auch Gabrielle Solis (Eva Longoria) führt eine unglückliche Ehe.
Sicherlich, ihr Mann Carlos (Ricardo Antonio) ist der beste Kunde des
Juweliers. Doch nur Vorzeige-Püppchen eines erfolgreichen Businessmans
zu sein, ist ganz schön langweilig. Das Ex-Model vertreibt sich die
Zeit mit dem 17-jährigen Gärtner John (Jesse Metcalfe), was sich
zunehmend schwierig gestaltet ...
Kurzkritik Desperate Housewives
„Desperate Housewives“ erinnert in seiner Demontage der
amerikanischen Familienidylle an „American Beauty“ und in der Thematik
der Frauen an „Sex and the City“. Co-Produzent und Autor Marc Cherry
(„Golden Girls“) verspricht eine „unkonventionelle Mischung aus Comedy,
Drama und Mystery“.
Desperate Housewives: Die Story
Alles scheint perfekt. Idyllische Stadt. Nette Menschen. Dann ein
Selbstmord wie aus heiterem Himmel. So startet der Pilot zur
erfolgreichen US-Serie «Desperate Housewives».
